8. FDG-Kongress in Berlin: Erinnerung, Teilhabe und demokratische Verantwortung
Berlin, Februar 2026 – Der 8. Ordentliche Kongress der Föderation der Dersim Gemeinde in Europa e.V. (FDG) fand im Februar 2026 in Berlin statt. Im Mittelpunkt standen historische Verantwortung, demokratische Teilhabe und die Zukunft einer pluralen Einwanderungsgesellschaft.
Der Kongress begann mit einer Gedenkminute für die Opfer der Massaker von 1937–1938. Die Teilnehmenden betonten, dass Erinnerungskultur eine zentrale Voraussetzung für Menschenrechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte ist.
Ein Schwerpunkt lag auf den Lebensrealitäten junger Menschen und von Frauen mit Migrationsgeschichte. Trotz formaler Gleichberechtigung bestehen weiterhin strukturelle Benachteiligungen in Bildung, Arbeitsmarkt und gesellschaftlicher Teilhabe. Der Kongress forderte stärkere politische Bildung, echte Beteiligungsmöglichkeiten sowie die konsequente Stärkung der gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Teilhabe von Frauen.
Mit Blick auf die deutsche Einwanderungsgesellschaft bekräftigte der Kongress ein Integrationsverständnis, das auf Gleichberechtigung statt Assimilation setzt. Die FDG bekräftigte ihr Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung sowie für eine solidarische, demokratische Gesellschaft.
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