Zum 87. Jahrestag am 4.Mai Gedenken wir der Opfer von DERSİM 38 Tertele

Zum 87. Jahrestag am 4.Mai Gedenken wir der Opfer von DERSİM 38 Tertele

Der nicht anerkannte Genozid: „Tertele“ von Dersim 1937/38
Ziele und Ablauf der Konferenz:
Anlässlich des 87. Jahrestages des Völkermordes von Dersim, möchten wir Anfangs die Ursachen und Folgen der Staatspolitik im Osmanischen Reich und der republikanischen Türkei thematisieren, die zu verschiedenen Genoziden geführt haben und diese der hiesigen Öffentlichkeit vermitteln. Anschließend möchten wir uns explizit mit dem Völkermord in Dersim beschäftigen, über das nur sehr wenig bekannt ist, sowie einer Analyse der Staatspolitik der Türkisierung und Islamisierung in der Gründungsphase der türkischen Republik. Damit möchten wir einen Beitrag zur weiteren Erforschung der Gewalt- und Vernichtungspolitik gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei leisten. Im weiteren soll das Dersim- Tertele als ein nicht anerkannter/unbekannter Völkermord aus der Perspektive des Völkerrechts und der Genozidforschung bewertet werden. Dieser Teil der Konferenz soll auch Möglichkeiten der Aufarbeitung im Lichte der internationalen Erfahrungen aufzeigen. Abschließend soll aufgezeigt werden, wie wichtig es ist, ein Bewusstsein zu schaffen für das Trauma, das von Gesellschaften erlebt wird, die einem Völkermord ausgesetzt waren. Hier soll auch insbesondere die transgenerationale Weitergabe eines kollektiv erlebten Traumas zwischen den verschiedenen Generationen und die Methoden zur Bewältigung dieser aufgezeigt werden. Die Konferenz soll einen Beitrag zu einem besseren Verständnis für die historischen und sozialen Traumata der betroffenen migrantischen Community in der hiesigen Gesellschaft leisten. Hierfür soll aber auch beleuchtet werden, welchen Einfluss der Rassismus und der religiöse Fundamentalismus heute noch innerhalb der betroffenen Bevölkerungsgruppen haben.
Es soll aber auch eine kritische Auseinandersetzung innerhalb der migrantischen
Communities über Ursachen und Folgen der verschiedenen Genozide und der Politiken die zu diesem geführt haben, gefördert werden. Durch diese kritische Beschäftigung mit diesem Thema hoffen wir auch innerhalb der betroffenen migrantischen Gesellschaften demokratische und humanistische Werte zu stärken.
Weiterhin soll auch das Bewusstsein für die Migration als eine Wanderung der Geisteswelt eines Individuums von einem Ort zu einem anderem in der hiesigen Gesellschaft gestärkt werden. Denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Kultur, Glauben sowie Traumata mit, welche in den Ursprungsregionen ihre Wurzeln haben. Wir glauben, dass ein besseres Verständnis der migrantischen Communities mit ihren oben beschriebenen Eigenheiten einen positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Miteinander hier haben wird.
Datum: Samstag, 4. Mai 2024
Uhrzeiten: 15:00 – 22:00
Ort: Alte Feuerwache , Melchiorstraße 3, 50670 Köln Köln
Einlass: 15:00 – 15:30
Start: 15:30
Eintritt: 7-10 Euro
Eröffnungsansprachen, Tüday etc.
Abschnitt 1: 16:00- 18:00
Programm:
Nationsgründung und Gewalt: Die Türkisierung Anatoliens am Ende des Osmanischen Reiches
Prof. Dr. Hans Lukas Kieser
Die Gründungsideologie der Türkischen Republik und das „Tertele“ von Dersim
Kazim Gündogan (Sachbuchautor, Schriftsteller)
Das „Tertele“ von Dersim im Internationalen Recht und Genozid- Studien
Dr. Hüseyin Celik
Genozid – Trauma – Aufarbeitungs- und Heilungsprozesse
Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan
Moderation: Ayse Kalmaz (Autorin, Regisseurin)
Sprache: Deutsch-Türkische Simultanübersetzung
Diskussions- und Fragerunde zwischen Podium und Publikum
2 .Teil
Musikalisches Programm: Melodien der vom Genozid betroffenen Völker
Beser Sahin
Djancate Janet & Aykut
Asli Zelal
Veranstalter:
TÜDAY (Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland),
AABF (Föderation der alevitischen Vereine in Deutschland),
FDG (Föderation der Dersim Gemeinden in Europa)
Unterstützer: Kurdische Gemeinschaft in Deutschland, Föderation der Ezidischen Vereine,
Dersim Soykirim Karsiti Dernegi 1938 e.V, KulturForum TürkeiDeutschland, Stiftung Dersim
Akademischer Austausch, Melanchthon Akademie, NAVEND (Zentrum für Kurdische Studien e.V.), Cerkesya Hareketi-Köln, Die Alevitische Jugend in NRW e.V. (BDAJ-NRW),
Rosa Luxemburg Stiftung, Initiative “Völkermord erinnern”, Stimmen der Solidarität, Multikulturelles Forum e.V, Agadeka,

Zum 87. Jahrestag
am 4.Mai Gedenken wir der Opfer von DERSİM 38 Tertele

Ein Völkermord im Schatten des Zweiten Weltkriegs.

Der 4. Mai ist der Gedenktag des Völkermords an Dersim. An diesem Tag erinnern Dersimer und ihre Freunden in Dortmund und Umgebung zusammen mit vielen Teilen von Deutschland, Europa und der Welt den zehntausenden unschuldigen Zivilisten, die brutal ermordet wurden.
Die Turkisierens Politik wollte eine Rasse, eine Sprache, einen Glauben schaffen. Daraus entstand eine jahrelange Unterdrückungs- und Assimilationspolitik gegen die Bevölkerung von Dersim, die in einen Völkermord/Tertele in den Jahren 1937/38 mündete.
Die historischen, kulturellen und sozialen Säulen Dersims und des alevitischen Kızılbaş-Volkes. wurden zerstört. Während wir uns voller Respekt vor der Erinnerung an alle in Dersim 38 Tertele ermordeten Menschen verneigen, fordern wir die staatlichen Behörden erneut auf, sich ihrer eigenen dunklen Geschichte zu stellen.
Obwohl der damalige Premierminister Erdoğan am 23. November 2011 in einen politischen Manöver gegenüber dem damaligen CHP-Vorsitzenden Kılıçdaroğlu den Völkermord zugab, unternahm er bisher keine konkreten Schritte und entschuldigte sich nicht wahrhaft bei der Bevölkerung von Dersim und treibt stattdessen eine schnelle Auslöschung der Dersimer Kultur voran.
Insbesondere den Dorfbewohnern von Dersim, die 1994–95 gewaltsam aus ihren Dörfern vertrieben wurden, wurde die Rückkehr in ihre Dörfer nicht gestattet. So wurde der Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken fortgesetzt, die Natur und die Wälder von Dersim wurden niedergebrannt und unsere Wälder werden aus sogenannten „Sicherheitsgründen“ immer noch niedergebrannt und abgeholzt. Dersim, das Mutterland von Aleviten und Kızılbaş, wird verschwindet weiterhin und die Menschen in Dersim werden weiterhin gebrandmarkt. Alle alevitischen, rumänischen, armenischen und kurdischen Initiativen der AKP-Regierung bleiben reine Worte, ebenso wie die oben genannte „Entschuldigung“.
Präsident Erdoğan, Parlamentspräsident Numan Kurtulmus und alle Parteivorsitzenden: „Wie lange wird die Wunde von Dersim 1937–38, die seit 87 Jahren nicht geheilt ist, noch bluten? Hören Sie jetzt die Dersimer und Ihre Schreie! Ignorieren Sie nicht die Forderungen der Bevölkerung von Dersim. Die Bevölkerung von Dersim erwartet von Ihnen, dass Sie konkrete Schritte unternehmen, und den Anforderungen und Ihrer Entschuldigung nachzukommen. Verschließen Sie Ihre Ohren nicht vor Dersims Schrei.
Wir rufen alle, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Liebe und Gerechtigkeit einsetzen, dazu auf, an diesem schmerzhaften Gedenktag, dem 4. Mai, mit uns zu sein.
Es ist die Pflicht jedes ehrenwerten Menschen, der sagt, er sei gerecht, den Schreien der Menschen in Dersim zuzuhören. Wir laden alle aufrechten Menschen und Institutionen ein, an unserem Gedenken am 4. Mai teilzunehmen.
Tragen Sie zu Dersims Schrei bei!
Wenn Sie nicht bei uns sind, fehlt uns eine Person!
ADRESSE: HAUS DER VIELFALT, ZUR VIELFALT 21, 44147 DORTMUND, um 18.00 Uhr
Dersim Gemeinde Westfalen

DERSİM SOYKIRIMI TANINSIN!

DERSİM SOYKIRIMI TANINSIN!

SEVETA TERTELÊ DÊRSİMİ
VERÊ KATEDRALÊ DOM-KÖLNİ DE VENG DAME DİNA!
(DERSİM SOYKIRIMI TANINSIN! -Türkçesi altdadır)
“Ordi onto ma serde,
dormê ma çareli qapano,
Haq adırê dina we medaro,
Kês marê ‘alaqutarê’ nêvano”
1937-38 de kêşi sarê Dêrsimi rê alaqutare nêvate, kêşi vengê ma nêhesna, hewarê made nêrest. Naê ra 87 serre ravêr Dêrsim de şin u şivan bi. Goneweru eve des hazaru mordem, cüamerd u cêni, doman u kokımi qırr kerdi. Eve des hazaru isonê ma eve zor u zapt surgın kerdi. Domanê sey day ve seyxaneu, zulumkaru, çênê moa u pi destra qureti, jê kelepurê hervi tey berdi.
Jivaisê Dêsımi ya Çhemê Munzur u Harçik de xenekiya, ya ki kounê Dêrsımi ra dot nêheşiya. Dina biye khêr, jivaisê ma nêhesna. Dina qırrkerdena marê a roze ki, na roze ki bêveng mende.
Ma, komelunê Dêrsim u Elewiu amayme têare ke, isonê mao ke Dêrsim de ame qırrkerdene, inu pêro-pia verê Katedralê Dom-Kölni de yad bıkerime.
Kamo ke hetê demoqrasi u haqa isoniye dero, bêro, na kokbırrnaene nolet kero, hesavê Tertelê `38i pers kero.
Serva xo virardena can u rowunê qomê ma, bêrê pêro-pia Köln DOM de vengê xo berz kerime!
Niyazê xo, çılunê xo tey biyarê!
Bêrê a roze pêro-pia jivaisê Dêsımi bime!
Tertelê Dêsımi bêro naskerdene!
Hesavê na kokvetene bıdiyo!
İnisiyatifê Mağdurunê Tertelê Dêrsımi
…………………………………………………
DERSİM SOYKIRIMI TANINSIN!
Osmanlının “Çıbanbaşı” diyerek onlarca kez sefer düzenleyerek katliamlar yaptığı
Dersim’ e, Türk Devleti’ de 4 Mayıs 1937′ de Bakanlar Kurulu Kararı ile soykırım kararı alır.
1925 Şark Islahat Planı ile soykırım hazırlığına girişen Türk ulus devleti, bakan lar
kurulunun kararından aldığı güçle on binleri katleder. Katledilen bu on binlerin sesini
kimse duymadı, yaşatılan insanlık suçu vahşi soykırımı kimse görmek istemedi. Genç,
yaşlı, kadın, erkek demeden insanlar karadan, havadan savaş uçakları ile vuruldu ,
kutsalları ve inanç ocakları dağıtıldı, Pirleri itibarsızlaştırıldı, katledildiler.
T.C. eski dışişleri bakanı İhsan Sabri Çağlayangil´in deyimi ile mağaralara sığınmışlara
tonlarca kimyasal gazlar atılarak insanlar fareler gibi zehirlendi. Katledilen on binlerce
insanın bedeni kurda, kuşa yem edildi. On binlerce insan mezarsız bırakıldı. İnsanların
evleri, yurtları yerle bir edildi. On binlerce insan sürgün edildi, yollarda katledildiler.
Çocuklarına el konuldu, genç kızları mal satılır gibi pazarlandı.
15 Kasım 1937′ de sözde mahkemelerde savunma hakkı ve iddianame bile verilmeden,
mahkeme kararı olmaksızın şaki diyerek itibarsızlaştırdıkları 7 Dersim ileri geleni ve Yol
önderi idam edildiler. Geriye kalanlar batı kentlerinde cezaevlerine konulup, ölüme terk
edildiler. Katlettikleri on binlere, onca zulme rağmen durmak bilmeyen Türk Devleti,
Ağustos 1938 de 3. Ordu komutasında 1. ve 2. Ordunun’ da katılımıyla “Doğu Manevrası“
adıyla Genosit hareketini sürdürdü. Dersim 10 gün içinde yakılıp, yıkıldı. 30.0 8.1938 de
Elâzığ’ da 40.000 askerin katıldığı operasyona “2.Ağustos Zaferi“ diyerek geçiş töreni
düzenlediler. Soykırıma katılan generallere MK tarafından İsviçre altın saati hediye edildi.
Ülkede bulunan birçok devletin askeri ataşeleri, Ankara’da özel tr en ile Elâzığ´a
götürülerek şeref tribününde misafir edildiler.
Bugün de Türk Devleti, Dersim’i insansızlaştırıyor, zoraki göçertiyor, kültürel soykırımı
dayatıyor. Dilimizi, kimliğimizi, kültürümüzü ve inancımızı başkalaştırıyor. Soykırımla
yüzleşeceğine, asimilasyonla Dersim’ i tarihsel hakikatine yabancılaştırıyor, tarihi
hafızamızı ve belleğimizi silip ortadan kaldırmak istiyor. Dersim’in değerlerini, kimliğini,
kültürünü ve inancını çürütmeye, Türkçü iktidar İslam’ a yedeklemek, Dersim hakikatini
karartmak istiyor.
Yüreği Dersim için çarpan herkesi, devletin bu soykırımcı zihniyetine karşı çıkmaya,
tarihi hafızamıza, dilimize, kültürümüze, inancımıza, jar u diyarlarımıza sahip çıkmaya,
geleceğimizi birlikte belirlemeye davet ediyoruz.
TC. Devleti soykırımlarla yüzleşsin, hesap versin!
Seyit Rıza ve yoldaşlarının mezar yerleri açıklansın!
İnsansızlaştırmaya, hafızasızlaştırmaya, inkâr ve asimilasyona son verilsin!
Uluslararası demokratik kurum ve kuruluşları Dersim soykırımını tanımaya davet
ediyoruz!
Dersim Soykırımını Anma İnisiyatifi
Çağrıyı yapan kurumlar:
Alevitische Gemeinde Deutschland KdöR
Almanya Alevi Birlikleri Federasyonu- AABF ( KdöR)
Avrupa Demokratik Dersim Birlikleri Federasyonu – ADEF
Avrupa Dersim Dernekleri Federasyonu – FDG
Demokratik Alevi Dernekleri Federasyonu- FEDA
Dersim İnşa Kongresi – DİK
Dersim Kültür ve Tarih Merkezi – DKG
Dersim 38 Soykırımı Karşıtı Derneği
KONFERANS Soykırımlar – Anma ve Yeniden Değerlendirme

KONFERANS Soykırımlar – Anma ve Yeniden Değerlendirme

Tanınmayan Soykırım: Dersim’den “Tertele” 1937/38
Konferansın Amacı ve Prosedürü:
Dersim Soykırımı’nın 87. yıldönümü vesilesiyle, Osmanlı İmparatorluğu ve Cumhuriyet Türkiye’sinde çeşitli soykırımlara yol açan devlet politikasının nedenlerini ve sonuçlarını ele alarak başlamak ve bunları yerel kamuoyuna duyurmak istiyoruz. Daha sonra, hakkında çok az şey bilinen Dersim soykırımını açık bir şekilde ele almak ve Türkiye Cumhuriyeti’nin kuruluş aşamasında devletin Türkleştirme ve İslamlaştırma politikasının bir analizini yapmak istiyoruz. Bu şekilde, Türkiye’deki etnik ve dini azınlıklara yönelik şiddet ve imha politikalarına ilişkin daha fazla araştırmaya katkıda bulunmak istiyoruz. Ayrıca Dersim Protokolü, uluslararası hukuk ve soykırım araştırmaları açısından tanınmayan/bilinmeyen bir soykırım olarak değerlendirilecektir. Konferansın bu bölümü aynı zamanda uluslararası deneyimler ışığında geçmişle hesaplaşmanın olanaklarını göstermeyi de amaçlıyor. Son olarak, soykırıma maruz kalmış toplumların yaşadığı travmaya ilişkin farkındalığın artırılmasının önemi vurgulanacaktır. Özellikle, kolektif olarak yaşanan bir travmanın farklı nesiller arasında nesiller arası aktarımı ve bununla başa çıkma yöntemleri gösterilecektir. Konferans, yerel toplumda etkilenen göçmen topluluğunun tarihsel ve sosyal travmalarının daha iyi anlaşılmasına katkıda bulunmayı amaçlamaktadır. Bununla birlikte, bu amaçla, ırkçılık ve dini köktenciliğin bugün etkilenen nüfus grupları içinde hala sahip olduğu etkiye ışık tutmak da amaçlanmaktadır.
Bununla birlikte, göçmen
topluluklar içinde çeşitli soykırımların nedenleri ve sonuçları ve bunlara yol açan politikalar hakkında eleştirel bir tartışmayı teşvik etmeyi de amaçlamaktadır. Bu konuyla ilgili bu eleştirel ilişki sayesinde, etkilenen göçmen toplumlarında da demokratik ve insancıl değerleri güçlendirmeyi umuyoruz.
Ayrıca, bireyin zihinsel dünyasının yerel toplumda bir yerden başka bir yere göçü olarak göç bilinci de güçlendirilmelidir. Çünkü her insan, kökleri menşe bölgelerine dayanan kendi tarihini, kültürünü, inancını ve travmalarını beraberinde getirir. Göçmen topluluklarının yukarıda açıklanan özellikleriyle daha iyi anlaşılmasının, buradaki sosyal etkileşim üzerinde olumlu bir etkisi olacağına inanıyoruz.
Tarih: 4 Mayıs 2024 Cumartesi
Saatler: 15:00 – 22:00
Yer: Alte Feuerwache , Melchiorstraße 3, 50670 Köln Köln
Giriş: 15:00 – 15:30
Başlangıç: 15:30
Giriş: 7-10 Euro
Açılış konuşmaları, Tüday vb.
Bölüm 1: 16:00- 18:00
Program:
Ulus İnşası ve Şiddet: Osmanlı İmparatorluğu “nun Sonunda Anadolu” nun Türkleşmesi
Prof. Dr. Hans Lukas Kieser
Türkiye Cumhuriyeti “nin Kuruluş İdeolojisi ve Dersim” in “Tertele” si
Kazım Gündoğan (kurgusal olmayan yazar, yazar)
Uluslararası Hukuk ve Soykırım Çalışmalarında Dersim’in “Tertele”si
Dr. Hüseyin Çelik
Soykırım – Travma – Yeniden Değerlendirme ve İyileşme Süreçleri
Prof. Dr. Jan İlhan Kızılhan
Moderasyon: Ayşe Kalmaz (yazar, yönetmen)
Dil: Almanca-Türkçe simultane çeviri
Panel ve izleyiciler arasında tartışma ve soru-cevap bölümü
2 . Kısım
Müzik programı: Soykırımdan etkilenen halkların melodileri
Beşer Şahin
Djancate, Janet ve Aykut
Aslı Zelal
Düzenleyici:
TÜDAY (Türkiye İnsan Hakları Derneği/Almanya),
AABF (Almanya Alevi Dernekleri Federasyonu),
FDG (Avrupa Dersim Cemaatleri Federasyonu)
Destekleyenler: Almanya’daki Kürt Cemaati, Ezidi Dernekleri Federasyonu,
Dersim Soykırım Karşıtı Derneği 1938 e.V., Kültür Forumu TürkiyeAlmanya, Dersim Vakfı
Akademik Değişim, Melanchthon Akademisi, NAVEND (Kürt Araştırmaları Merkezi e.V.), Çerkesya Hareketi-Köln, Kuzey Ren-Vestfalya’daki Alevi Gençleri e.V. (BDAJ-NRW),
Rosa Luxemburg Vakfı, “Soykırımı Hatırlamak” İnisiyatifi, Dayanışmanın Sesi, Çokkültürlü Forum e.V., Agadeka,
KONFERANS Soykırımlar – Anma ve Yeniden Değerlendirme

KONFERENZ Genozide – Erinnern und Aufarbeiten

Der nicht anerkannte Genozid: „Tertele“ von Dersim 1937/38
Ziele und Ablauf der Konferenz:
Anlässlich des 87. Jahrestages des Völkermordes von Dersim, möchten wir Anfangs die Ursachen und Folgen der Staatspolitik im Osmanischen Reich und der republikanischen Türkei thematisieren, die zu verschiedenen Genoziden geführt haben und diese der hiesigen Öffentlichkeit vermitteln. Anschließend möchten wir uns explizit mit dem Völkermord in Dersim beschäftigen, über das nur sehr wenig bekannt ist, sowie einer Analyse der Staatspolitik der Türkisierung und Islamisierung in der Gründungsphase der türkischen Republik. Damit möchten wir einen Beitrag zur weiteren Erforschung der Gewalt- und Vernichtungspolitik gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei leisten. Im weiteren soll das Dersim- Tertele als ein nicht anerkannter/unbekannter Völkermord aus der Perspektive des Völkerrechts und der Genozidforschung bewertet werden. Dieser Teil der Konferenz soll auch Möglichkeiten der Aufarbeitung im Lichte der internationalen Erfahrungen aufzeigen. Abschließend soll aufgezeigt werden, wie wichtig es ist, ein Bewusstsein zu schaffen für das Trauma, das von Gesellschaften erlebt wird, die einem Völkermord ausgesetzt waren. Hier soll auch insbesondere die transgenerationale Weitergabe eines kollektiv erlebten Traumas zwischen den verschiedenen Generationen und die Methoden zur Bewältigung dieser aufgezeigt werden. Die Konferenz soll einen Beitrag zu einem besseren Verständnis für die historischen und sozialen Traumata der betroffenen migrantischen Community in der hiesigen Gesellschaft leisten. Hierfür soll aber auch beleuchtet werden, welchen Einfluss der Rassismus und der religiöse Fundamentalismus heute noch innerhalb der betroffenen Bevölkerungsgruppen haben.
Es soll aber auch eine kritische Auseinandersetzung innerhalb der migrantischen
Communities über Ursachen und Folgen der verschiedenen Genozide und der Politiken die zu diesem geführt haben, gefördert werden. Durch diese kritische Beschäftigung mit diesem Thema hoffen wir auch innerhalb der betroffenen migrantischen Gesellschaften demokratische und humanistische Werte zu stärken.
Weiterhin soll auch das Bewusstsein für die Migration als eine Wanderung der Geisteswelt eines Individuums von einem Ort zu einem anderem in der hiesigen Gesellschaft gestärkt werden. Denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Kultur, Glauben sowie Traumata mit, welche in den Ursprungsregionen ihre Wurzeln haben. Wir glauben, dass ein besseres Verständnis der migrantischen Communities mit ihren oben beschriebenen Eigenheiten einen positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Miteinander hier haben wird.
Datum: Samstag, 4. Mai 2024
Uhrzeiten: 15:00 – 22:00
Ort: Alte Feuerwache , Melchiorstraße 3, 50670 Köln Köln
Einlass: 15:00 – 15:30
Start: 15:30
Eintritt: 7-10 Euro
Eröffnungsansprachen, Tüday etc.
Abschnitt 1: 16:00- 18:00
Programm:
Nationsgründung und Gewalt: Die Türkisierung Anatoliens am Ende des Osmanischen Reiches
Prof. Dr. Hans Lukas Kieser
Die Gründungsideologie der Türkischen Republik und das „Tertele“ von Dersim
Kazim Gündogan (Sachbuchautor, Schriftsteller)
Das „Tertele“ von Dersim im Internationalen Recht und Genozid- Studien
Dr. Hüseyin Celik
Genozid – Trauma – Aufarbeitungs- und Heilungsprozesse
Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan
Moderation: Ayse Kalmaz (Autorin, Regisseurin)
Sprache: Deutsch-Türkische Simultanübersetzung
Diskussions- und Fragerunde zwischen Podium und Publikum
2 .Teil
Musikalisches Programm: Melodien der vom Genozid betroffenen Völker
Beser Sahin
Djancate Janet & Aykut
Asli Zelal
Veranstalter:
TÜDAY (Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland),
AABF (Föderation der alevitischen Vereine in Deutschland),
FDG (Föderation der Dersim Gemeinden in Europa)
Unterstützer: Kurdische Gemeinschaft in Deutschland, Föderation der Ezidischen Vereine,
Dersim Soykirim Karsiti Dernegi 1938 e.V, KulturForum TürkeiDeutschland, Stiftung Dersim
Akademischer Austausch, Melanchthon Akademie, NAVEND (Zentrum für Kurdische Studien e.V.), Cerkesya Hareketi-Köln, Die Alevitische Jugend in NRW e.V. (BDAJ-NRW),
Rosa Luxemburg Stiftung, Initiative “Völkermord erinnern”, Stimmen der Solidarität, Multikulturelles Forum e.V, Agadeka,
Berlin Alevi Toplumu (BAT) Cemevi ve Berlin Dersim Cemaati tarafından, Dersim Bedensel Engeliler Derneği ile dayanışma amacıyla konser etkinliği düzenlendi.

Berlin Alevi Toplumu (BAT) Cemevi ve Berlin Dersim Cemaati tarafından, Dersim Bedensel Engeliler Derneği ile dayanışma amacıyla konser etkinliği düzenlendi.

Berlin Alevi Toplumu (BAT) Cemevi ve Berlin Dersim Cemaati tarafından, Dersim Bedensel Engeliler Derneği ile dayanışma amacıyla konser etkinliği düzenlendi.

“Engelli olmak bir kusur değildir’ başlığı altında organize edilen konser etkinliği Cemevi Ana salonunda organizasyon adına sunuculuğu üstlenen Ela Atlas’ın açılış konuşması ile başladı. Kardeş dernek temsilcileri ve çok sayıda kişinin katıldığı etkinlikte daha sonra BAT Yönetim Kurulu adına Murtaza Görer, Berlin Dersim Cemaati adına Müslüm Karadaş selamlama konuşması yaptı. Görer ve Karadaş, bu tür dayanışma ve yardımlaşma organizasyonların taraflarınca yapılmaya devam edeceğine dikkat çekerek emeği geçen herkese teşekkür etti.
Yapılan konuşmaların ardından Müzisyenler, Halil Yalçıner, Pınar Yeşilbaş, Eren Aslan ve ünlü Ozan Şah Turna sahne alarak Türkülerini seslendirdi.
Ozan Şah Turna’nın ardından ise son olarak Dersim Bedensel Engelliler Derneği Başkanı Ali Arslan’ın sahne aldı. Dinlentisi öncesi kısa bir konuşma yapan Arslan, Derneğin tarihçesi, faaliyetleri ve acil ihtiyaçlarına dair kısa bilgilendirme konuşması yaparak bu dayanışma konserinde emeği geçen kurumlara ve kişlere teşekkür etti. Konuşmanın ardından etkinlik Arslan’ın söylediği Kırmançki-Zazaki ve Türkçe türkülerle etkinlik sona erdi.

Haber ve Video: BAT-Cemevi Basın Ofisi / Ulaş Yunus Tosun